Innere Antreiber im Pflegealltag verstehen
Nach dem ersten Workshop zum Thema Selbstmanagement ging es bei unserem zweiten Teamworkshop gemeinsam mit Diana Conte noch tiefer in die persönliche Reflexion und den Umgang mit Belastungen im Alltag. Im Mittelpunkt standen diesmal unsere sogenannten „inneren Antreiber“ – also die inneren Muster und Glaubenssätze, die unser Denken und Handeln oft unbewusst beeinflussen.
Warum setzen wir uns selbst unter Druck?
Zu Beginn reflektierten unsere Mitarbeitenden, welche Gedanken und Ansprüche sie sich selbst im Alltag stellen. Aussagen wie „Ich muss perfekt sein“, „Ich muss stark sein“ oder „Ich muss mich beeilen“ prägen viele Menschen – besonders in Berufen mit hoher Verantwortung.
Gemeinsam wurde erarbeitet, wie diese inneren Antreiber entstehen und welchen Einfluss sie auf Stress, Kommunikation und den eigenen Umgang mit Belastung haben.
Reflexion, Austausch und konkrete Strategien
In Gruppenarbeiten wurden typische Antreiber gemeinsam betrachtet und alltagsnahe Strategien entwickelt:
Sei perfekt
Mach es allen recht
Streng dich an
Beeil dich
Sei stark
Besonders wertvoll war der offene Austausch im Team. Viele Herausforderungen sind ähnlich – und genau darin liegt die Stärke gemeinsamer Reflexion.
Neue Perspektiven für den Alltag
Der Workshop vermittelte nicht nur theoretische Hintergründe, sondern vor allem konkrete Möglichkeiten, im Alltag bewusster mit den eigenen Ansprüchen umzugehen:
Selbstreflexion im Alltag
bewusste Pausen und Entlastung
stärkende Gedanken und Affirmationen
realistischere Erwartungen an sich selbst
Denn gute Pflege beginnt auch dort, wo Menschen lernen, achtsam mit sich selbst umzugehen.
Unser Fazit
Die beiden Workshop-Termine haben gezeigt, wie wichtig persönliche Entwicklung, Austausch und gegenseitige Unterstützung im Pflegealltag sind. Für uns ist klar: Wer Menschen professionell begleiten möchte, braucht auch Raum für Reflexion und Weiterentwicklung.
Ein herzliches Dankeschön an Diana Conte für die inspirierende Begleitung und an unser Team für die Offenheit und den gemeinsamen Austausch.

